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Ausstellungen

POTT: DESIGN-AWARD

15. OKT 2017 – 25. FEB 2018

 

 

Am 15. OKT 2017 eröffnete die Sonderausstellung zum POTT:DESIGN-AWARD. Sie präsentiert alle Beiträge, die zu diesem Wettbewerb für Besteckdesign eingereicht wurden.

Der Preis wurde von Hannspeter Pott im Gedenken an die Gestaltungs- und Innovationsleistungen seines Großvaters Carl Hugo, Gründer der Fa. C. Hugo Pott, und seines Vaters Carl Pott gestiftet. Leitgedanke von Carl Hugo Pott war eine klare Formgebung der Bestecke und Objekte der Tafelkultur, der ihm zahlreiche nationale und internationale Preise einbrachte. Im Andenken an diese Leistungen wurden im Rahmen der feierlichen Ausstellungseröffnung der POTT: SENIOR-AWARD und der POTT: JUNIOR-AWARD vergeben.

Der Award ist an das Deutsche Klingenmuseum in Solingen und das dortige Pott-Archiv gebunden. Er wird durch das Deutsche Klingenmuseum in Kooperation mit dem Verein der "Freunde des Deutschen Klingenmuseums e. V." ausgeschrieben und vergeben.

In zwei Kategorien richtete sich der Wettbewerb sowohl an versierte Designer, die sich bereits mit der Gestaltung von Bestecken und Objekten der Tafelkultur beschäftigt haben, als auch an Nachwuchsdesigner, die ein neues Bewusstsein für Besteckgestaltung und Tischkultur generieren. Dabei standen neue Gestaltungsideen für das klassische Besteck im Fokus.

Weitere Informationen zur Verleihung, der Jury und der Idee finden Sie hier. Die Ausstellung wird noch bis zum 25. FEB 2018 zu besichtigen sein.


Das Elend und Unglück des Krieges

10. MRZ – 29. APR 2018

Kabinettausstellung mit Radierungen von Jaques Callot

Als Arnold Lück, ehemaliger Direktor der Sparkasse Solingen, 1995 in den Ruhestand ging, machte er dem Klingenmuseum ein beachtliches Geschenk: Durch seine Spende konnte eine Folge von 18 Radierungen mit dem Titel „Les Misères et les Malheurs de la Guerre“ (Das Elend und Unglück des Krieges) angekauft werden. Der französische Künstler Jaques Callot (1592 – 1635) hatte in der Serie anno 1633 Eindrücke des Dreißigjährigen Krieges verarbeitet. Sie gilt neben dem "Simplicissimus" als eindrucksvollste künstlerische Quelle zu diesem verheerenden Konflikt. Die Blätter zeigen den typischen Verlauf einer Kriegshandlung, von der Aushebung der Truppen bis zu den drastischen Gewalttaten auch abseits der Schlachtfelder. Erläutert werden sie jeweils durch Verse des Geistlichen Michel de Marolles (1600 – 1681).

In einer Kabinettausstellung werden die Radierungen ab dem 10. März 2018 zum ersten Mal seit zwanzig Jahren der Öffentlichkeit gezeigt. Blankwaffen, die ebenfalls aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges stammen, rahmen sie ein. Eine Erinnerung daran, dass viele Schwerter und Säbel aus unserer Sammlung nicht nur hervorragende Handwerkserzeugnisse oder Kunstobjekte sind, sondern auch Werkzeuge des Krieges.

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klingenmuseum

Öffnungszeiten

  • Täglich 10 – 17 Uhr
  • Freitags 14 – 17 Uhr
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